Workshops zu urgeschichtlichem Handwerk

Werken wie vor tausenden Jahren? In kleinen Gruppen vertiefen sich die Schüler in ein urgeschichtliches Handwerk ihrer Wahl.
Angeboten werden: Filzen, Getreide mahlen und Brot backen, Töpfern, Weben mit Brettchenwebstühlen, Spinnen, Herstellung von Kupferschmuck oder Schwirrholz oder der Gebrauch von Erdfarben.
Kursbeginn: 13.00 Uhr (Dauer: ca. 2 Std. pro Kurs)
Materialbeitrag € 4,- / Schüler

 

Details zu den Kursen:

Mehl mahlen und Brot backen
Wir mahlen Getreide auf Steinmühlen mit Reibsteinen zu groben Schrot. Mit Wasser und Salz wird der Weizenschrot dann einem Teig verarbeitet und schließlich geformt. Im Lehmofen werden die Fladenbrote gebacken.

Filzen
Eine alte Handwerkstechnik zum Herstellen von Stoffen aus Schafwolle (Vlies). Durch Seifenflocken und Wasser verbinden sich die einzelnen Fasern. Wir stellen Bälle und Hüllen für Bleistifte her.

Gebrauch von Erdfarben
Wir besuchen die Altamira & Lascaux „Höhle“ in der Dauerausstellung, lernen Mineralfarben kennen und malen mit den Fingern altsteinzeitliche Motive.

Töpfern
Wir lernen verschiedene Tonarten kennen und stellen Ton selbst her. Dann machen wir gemeinsam ein Gefäß wie in der Steinzeit in Aufbautechnik. Auch gibt es die Möglichkeit Daumenschalen zu machen.

Weben mit Brettchenwebstühlen
Wir weben Freundschaftsbänder mit Brettchen. Es ist eine Webtechnik aus der Eisenzeit.

Spinnen
Mit einer Spindel wird ein Faden aus Schafwolle (Vlies) hergestellt, den können sich die Schüler mit nach Hause nehmen.

Kupferschmuck herstellen
Wir stellen aus Kupferdraht einen Anhänger her, der auf ein Bastband montiert wird. Schnelle und Geschickte können auch noch einen Ring oder ein Armband machen.

Schwirrholz
Das Holz wird geschliffen und ein Loch wird hinein gebohrt. Wir verzieren das Holz mit Kohle und verschönern es mit den Farben von Gras und Blüten. Dann wird noch eine Schnur montiert.

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