Hunnenfest

Sa 29. August 2009 - 10:00 Uhr
So 30. August 2009 - 10:00 Uhr

Eine Hommage an steppennomadische Reitervölker

Vom Sattel aus trafen sie sicher ins Ziel. Die Hunnen (5. Jh. nach Christus) zählen zu den steppennomadischen Reitervölkern und waren wegen ihrer Waffen- und Kriegskunst gefürchtet. Wir ließen ihren legendären Ruf beim Hunnenfest wieder auferstehen.

Reiterbogenschützen, die im Galopp vom Pferderücken aus ihre Pfeile sicher ins Ziel bringen, gab es beim Hunnenfest ebenso zu erleben, wie traditionelle mongolische Musik. Jurten und zahlreiche Aktivstände, bei denen Besucher die damaligen Handwerksformen ausprobieren konnten, ließen eine Atmosphäre entstehen, die in vergangene Zeiten versetzte. 

Zum Mitmachen gab es Bogenschießen, Speer werfen, Lasso werfen, Zweikampf, Seil ziehen, Ringe schießen, Schwert basteln, Töpfern, Kupferringe basteln, Lederbänder machen, Getreide mahlen, Filzen, Malen von mongolischen Schriftzeichen, Spinnen, Spiele mit Shagai-Knöchelchen, Geschicklichkeitsspiele und Reiten für Besucher.

Zu sehen gab es Schmieden, germanische Tonwaren, Weben in all seinen Formen, hochwertige Lederbearbeitung sowie die Erzeugung von Glasperlen.

Die teilnehmenden Gruppen: Musikalisch wurde das Fest von NAM und Khukh Mongol begleitet. Die Reiterbogenschützen der österreichischen Kassai Schule zeigten die Kampfkünste der Hunnen, die Timetrotter jene der spätrömischen Reiter, die die Gegenspieler der Hunnen waren. Als Gewandete Bajuwaren und Langobarden zeigte die Glesum-Sippe Nähen, Spinnen, Nadelbinden, Kammweben, Brettchenweben, Lederschuhe nähen, Kochen und Pfeile bauen