Schon seit Jahrtausenden faszinieren die „bezaubernden“ Eigenschaften von Pflanzen die Menschheit. Wie damals, weiß man auch heute diese besonderen Eigenschaften zu nutzen. Bei „Die Kräuter der Hexen und was man damit machen kann“ am 7. und 8. Mai können Besucher des Urgeschichtemuseums so mancher „zauberhaften“ Wirkung von Pflanzen auf den Grund gehen und sie für sich nutzen. Der Markt ist der ideale Tipp für den Muttertagsausflug.
„Moderne Hexen“ wissen um die Wirkungen von Pflanzen und nutzen sie auf vielfältige Art und Weise, etwa in Cremen, Salzen, Salben, Ölen, Räucherwaren, Duftsäckchen u.v.m. Sie werden beim Kräutermarkt im Freigelände des Museums nicht nur ihre Kräuter, sondern noch mehr ihre Kräuterprodukte anbieten.
Die Wirkung von Pflanzen wird oft unterschätzt. Brennnessel hilft beispielsweise beim Entgiften des Körpers, sie stärkt ihn aber auch mit Vitaminen und Eisen. Die Minze wirkt schmerzstillend, krampflösend und gegen Entzündungen. Und auch die Distel, die als Unkraut gilt, hat ihre positive Seite, sie soll bei Leber- und Gallenleiden helfen. Eine sehr bekannte und vielfältige Pflanze ist die Ringelblume, sie hilft etwa bei der Wundheilung und treibt den Stoffwechsel an.
Besucher der Veranstaltung können sich direkt bei den „Modernen Hexen“ über die Wirkungen informieren und an einer Wildkräuterführung, die an beiden Tagen von der Weinviertler Kräuterakademie von 15-16 Uhr im Freigelände des Urgeschichtemuseums durchgeführt wird, teilnehmen.
Im Rahmen der Veranstaltung „Die Kräuter der Hexen und was man damit machen kann“ kann auch die Ausstellung „Drei Farben – Magie.Zauber.Geheimnis“ mit einem Schwerpunkt auf Zauberpflanzen besichtigt werden.